ich sehe aus, als wäre ich einem schwarzen block entsprungen.
so ganz in schwarz, kapuze auf.
es regnet.
ich schiebe mich zwischen den menschen hindurch, bin in letzter zeit schmaler geworden.
ich glaube, ich habe einen ziemlich irren blick drauf.
werde angestarrt von fremden.
hetze die straße entlang, will endlich zu hause sein.
bin vollkommen k.o. von der woche.
kopf hört nicht auf sich zu drehen.
ich biege ab und betrete den supermarkt.
ich drücke mich durch die gänge, wünschte ich wäre unsichtbar.
habe vergessen, was ich hier wollte.
stehe ratlos vor den nudeln, finde die gewünschten aber nicht.
laufe weiter, fast ferngesteuert, zum bierregal.
greife mir zwei dosen.
dabei denke ich: ist schon okay, trink ich heute eh nicht ganz.
aber eigentlich weiß ich, es ist nicht unbedingt ok, schon wieder allein zu trinken.
auf dem weg zur kasse schnappe ich mir noch ein päckchen tabak.
bezahlen.
rausgehen.
irre gucken.
die leute gehen mir aus dem weg, vielleicht stink ich.
ich sehe jemanden, den ich kenne - gucke schnell weg und lege noch einen zahn zu.
bin jetzt fast angekommen, in meinen ruhigen 4 wänden.
meinen stillen 34 quadratmetern.
nur der kopf dreht noch seine runden.
immer wieder im kreis, noch eine runde und noch eine runde.
kommt einfach nicht zum ende.
hält nicht die klappe.
so viel zu erledigen, so viel zu tun.
oder doch nicht?
stattdessen wird gekifft und getrunken, bis ich nicht mehr weiß, was mein problem ist.
ach halt - das weiß ich jetzt ja schon nicht mehr.
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