ein sturm zieht auf.
nach langem warten und viel regen, kann ich jetzt das donnergrollen hören.
blitze zucken und alles wird für ein paar sekunden hell.
doch in mir drin -
da brennt kein licht.
jemand hat alle kerzen ausgepustet und ich sitze im dunkeln.
sitze hier und weiß nicht weiter.
finde keine antwort, auf gar nichts.
weiß nicht mal, was die frage ist.
ich suche licht aber jemand hat es weg genommen.
also bleibt diese erdrückende dunkelheit um mich herum.
ich weiß nicht, wie lange das noch andauert.
aber ich hoffe, dass bald die sonne scheint.
ich bin erschöpft.
doch obwohl es in mir finster ist, so finster wie schon lange nicht mehr -
ist da liebe.
ein riesiger, wuselnder haufen aus liebe.
mein herz zerspringt fast.
aber ich weiß nicht wohin mit ihr.
denn all diese liebe ist nicht für mich.
sie ist für andere.
ich frage mich, wie das zusammen passt.
wie ist es möglich, dass zwischen diesen großen, furchteinflößenden schatten, auch ein bisschen glanz ist?
leider ist es nicht genug, um die dunkelheit zu vertreiben.
ein sturm zieht wohl auf.
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