Freitag, 24. Juli 2015

Komisch

Benzko will reisen.
Mit mir.

Verlust

Tut mir leid, dass ich nie schreibe.
Ich bin mit dem kopf zurzeit irgendwo anders. Es ist komisch, aber okay.
Ich wiege grade 64 Kilo. Darüber freue ich mich. Weil es lange her ist. Und ich ewig auf der 65 hing.
Und das aller beste daran ist, dass ich was gegessen habe.
Das blöde daran ist allerdings, dass ich einen Plan habe, was ich essen darf.
Und in den letzten drei Tagen habe ich ein bisschen verkackt, was diesen Plan angeht. Das ist ein seltsames Gefühl.
Aber es ist okay.
Ich weiß nur nicht, wann es mir reicht. Ich dachte immer, dass die 62 reichen wird. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sie es nicht tun wird.
Ich fühle mich nicht wie 2 Kilo leichter.
Seltsam.

Ich habe Orange is the new black angefangen. bombe.

Sonntag, 5. Juli 2015

Medikation

Ich kiffe wieder, hatte ich das erwähnt?
Wenn ich kiffe, gehen meine Schmerzen weg (doppelter Bandscheibenvorfall, hatte ich das erwähnt?).
Ich dröhne mich zu, nie allein, immer mindestens zu zweit. Übernächste Woche dann auch allein, um ein bisschen mit mir selbst allein zu sein.
Bombe ey.

Bald krieg ich auch meine Teileeeee.

Zwanghaft

Ich bin traurig, dass es immer noch ein Thema ist. Es stört mich, dass ich immer noch jeden Tag mindestens einmal auf die Waage springe. Es ist doch kompletter Schwachsinn, etwas zu essen, und noch während dem Kauen zu denken Scheisse, das sollte ich nicht essen
In genau einer Woche ist der Abiball von T. und F. und ich drehe komplett am Rad. Kann man sich ja vorstellen, ich muss vor 120 Leute treten, die ich (bis auf ein paar wenige Ausnahmen) nicht abkann, in einem wunderschönen Kleid mit hohen Schuhen und allem was dazu gehört. Und was war mein erster Gedanke beim Kleidershoppen? Ich muss darauf achten bei den Fotos im richtigen Winkel zu stehen, sonst sehen meine Arme fett aus. 
Ja, das mag ja vielleicht sogar angehen, aber mein Gott dann ist das halt so. 
Ich bin so zwiegespalten, das merke ich mal wieder an den simpelsten Dingen. Alte Gewohnheiten zum Beispiel, dieses jeden-Tag-auf-die-Waage ist doof und führt zu nichts. Was für Veränderungen erwarte ich denn überhaupt innerhalb eines Tages??? 
Andererseits ist es natürlich auch die Angst, eine Zunahme "zu verpassen". 
Ich möchte gerne bis zum Abiball die 64 geknackt haben. Einmal kurz war sie da, dann aber auch schon wieder weg. 64 Kilo ist zwar nicht wenig, aber diese Zahl war schon lange nicht mehr da. Zur Zeit sind es so 65 oder 66 Kilo. Alles ok. erst wenn es zu nah an die 67 geht wird mir unwohl. 
Totaler Schwachsinn. 
Ich will das nicht. Und irgendwie halt doch.
Es ist nichts Fremdes, nichts unbekanntes. 
Ich bin zur Zeit essenstechnisch echt super. Ich kann essen gehen mit Leuten (in echten Restaurants, ohne Kcal-, Kohlenhydrat-, Fett- und Zuckerangaben!), ich kann abends eine Tafel Schokolade essen, ohne in Tränen auszubrechen, ich kann jeden Morgen ein riesen Frühstück essen, einfach damit ich genug Energie habe, um über den Tag zu kommen. 
Ich backe mit Vollkorn, Braunem- oder Rohrohrzucker, ich esse Vollkornnudeln und Naturreis. Ich trinke keine Kuhmilch, sondern Sojamilch. Ich esse kein Ei. Ich esse kein Weissbrot. Ich esse Obst (ganz viel Obst). Ich trinke stilles Wasser, nicht mit Kohlensäure. Ich esse so gut wie nie Käse. Ich esse Gemüse. Ich benutze nur Olivenöl. 
Ich habe einen Tagesbedarf von 2500 Kcal und einen Tagesumsatz von 1500 Kcal. 
Ich lebe gesund. Und das ist, streng genommen, wichtiger als 60 Kilo zu wiegen. Das heisst aber nicht, dass ich nicht trotzdem 60 Kilo wiegen will. 

Es ist nicht einfach. 
Aber was soll's.