GLÜCKUNGLÜCK
ich werd aus dir nicht schlau.
was du an dir hast, das leute bessesen sind,
dich zu besitzen.
was du mit den köpfen machst,
wie du sie verdrehst, den armen kleinen menschen,
bis hin,
zum tod aller sinne.
wir eifern dir nach,
suchen dich in allen farben,
finden selten.
und doch glauben wir,
dass es dich gibt.
aber ist es nicht so,
liebes glück,
dass derjenige, der an dich zu glauben wünscht,
sich sehnt nach deiner wärme,
deiner lust und deinem frieden,
sich auch verzehren muss nach deines bruders frivoler lebenslust,
dem unglück?
ist es nicht so, dass derjenige sich zu suhlen pflegt,
in einem meer aus dem unschönen wort?
ist es nicht so, dass er es genießen mag,
stets wenn du leise und friedlich in den endlosen nächten schlummerst,
weil du es dann nicht sehen kannst?
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