Mittwoch, 13. Juli 2016

feuerwerk / 61

funken springen über, mein gehirn brennt.
alles ist laut, unglaublich schrill.
kopfüber hineingestürzt und nichts bereut.
es ist gut so wie es ist, denn es ist unglaublich schön.
schöner als alles zuvor, schöner als die realität mir je hätte versprechen können.
aber alles hat seinen preis.
gesundheit.
leben.
verletzbarkeit.
und liebe.
oh gott, diese liebe.
ein geschöpf so glänzend hell, wie die sterne,
so warm, wie die sonne,
so fordernd verzehrt sich mein herz nach dem deinen,
so fordernd suchen meine lippen die deinen um mit einem großen knall ineinander zu verschmelzen.
so fordernd will mein geist den deinen begleiten, in ihn eindringen, ihn verzücken mit meiner bunten fantasie.



mein leben zur zeit ist ein ziemliches chaos, ich nehme mir dinge vor, nur um sie dann nicht zu erledigen.
ich sehe kaum noch leute, weil ich nur noch bei ihm bin.
ich erkenne mich selbst nicht mehr, verliere mich stück für stück in dieser begierde.
zu häufig greife ich zum ziehröhrchen, zu häufig zur tüte, zu häufig zur pille die mir süß sauer die kehle runterläuft.
ich wiege jetzt noch 61 kilo, mehr oder weniger.
und ich kann nicht behaupten, dass es mich stört.
ich kann nicht behaupten, dass mich zur zeit irgendetwas stört.
trotz dem ganzen chaos bin ich so glücklich, wie schon lange nicht mehr.

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