meine freunde sind alle gegangen.
mir ist es egal.
ich rauche genüßlich eine kippe nach der anderen, trinke was, gucke mich um.
der raum ist nicht besonders bunt, es gibt nicht viele lampen.
dafür gibt es eine nebelmaschine.
man muss prioritäten setzen, wa.
besonders viele menschen sind nicht mehr da, es ist grad mal sechs uhr.
plötzlich stichst du mir ins auge.
du stehst weiter hinten, unterhälst dich vielleicht mit jemandem, keine ahnung.
aber du hast einen schal um oder ein tuch.
aufgeregt, ohne nach zu denken, gehe ich ziemlich fix zu dir rüber und quatsch dich an.
du bist c., aus frankfurt und 32 jahre alt.
wir fahren tatsächlich später zusammen zum hauptbahnhof, bevor ich in meine bahn nach hause hüpfe.
ich habe c. schon zweinmal besucht.
ich mag ihn gern.
was daraus wird, kann ich nicht sagen.
will ich nicht sagen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen