während ich aus dem fenster gucke, rattert mein kopf wie verrückt.
die wolken haben einen leichten rosa stich, es ist noch hell.
mein herz tut weh.
meine augen sind geschwollen.
meine hände stehen nie still.
ich frage mich, wieso das immer wieder aufs neue passiert.
wenn man den sonntag damit startet, sich die bettdecke über den kopf zu ziehen, dann stimmt wohl etwas nicht.
im sicheren dunkel laufen mir die tränen hinab.
sie tropfen auf das kissen und hinterlassen dunkle flecken.
ich untertrücke das schluchzen und heraus kommen nur flache, unkontrollierte atemzüge.
meine gedanken rasen.
sie rennen umher, so schnell, dass ich sie nicht einfangen kann.
sie schmeißen alles um, wirbeln alles durch die luft.
'fick dich.'
es ist egal, was ich sage.
egal, was der wahrheit entspricht.
denn du hast eine ganz eigene wahrheit und in deiner verqueren realität gibt es ein anderes richtig und falsch.
also fick dich.
wenn du genug hast, dann lass mich doch allein.
das, was du da immer wieder machst, tut nämlich sehr weh.
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